Eddies Lexikon

Warum verfärben sich die Blätter im Herbst?

Im Herbst laufen wir durch den bunt gefärbten Wald. Kurze Zeit später fallen die Blätter dann ab und der Winter hält Einzug. Doch wieso verfärben sich diese Blätter?

Dazu muss man sich den Aufbau eines Blattes anschauen. Ein Blatt besteht aus mehreren Farbstoffen. Normalerweise überdeckt der grüne Farbstoff alle anderen. Werden die Tage im Herbst kürzer, lagert der Baum nun alle wichtigen Stoffe in seinem Stamm und den Ästen ein, damit er den Winter unbeschadet übersteht. Carotinoide bleiben im Blatt und färben das Blatt gelb.

Nachdem die Farbstoffe abgebaut wurden bildet sich zwischen dem Ast und dem verfärbten Blatt eine Schicht. Somit ist die Nährstoffversorgung eingestellt und es fällt nach und nach ab.

Wie kann ein Drache steigen?

Der Grund hierfür ist der Wind. Doch was ist eigentlich Wind? Kurz gesagt: Wind ist bewegte Luft. Diese Bewegungen entstehen durch Temperatur-, und Luftdruckunterschiede. Dafür ist die Sonne verantwortlich. Vögel zum Beispiel nutzen die Luft für den Auftrieb indem sie ihre perfekt geformten Flügel gekonnt einsetzen. Die großen Flugzeughersteller haben dieses Prinzip schon vor Jahren erkannt und abgeschaut.

 

Genau so funktioniert es auch mit deinem Drachen. Die Luft ist in Bewegung und schiebt den Drachen vor sich her. Er bekommt Auftrieb und fliegt. Gerade im Herbst ist es sehr windig. Also ideal um einen neuen Dachen zu basteln oder den alten aus dem Keller zu holen und raus zu gehen.

 

Du benötigst einen neuen Drachen? Eddies Freunde haben bereits hier einen gebastelt!

Wie entstehen die vier Jahreszeiten?

Die Erde bewegt sich und umkreist dabei gleichzeitig die Sonne. Ein Jahr ist vorbei, wenn die Erde einmal um die Sonne gewandert ist. Dies dauert 365 Tage. Die Erde bekommt während dieser Zeit nicht immer gleich viel Licht und Wärme. Dadurch entstehen die vier Jahreszeiten: der Frühling, der Sommer, der Herbst und der Winter. Die Tage und Nächte sind nicht in jeder Jahreszeit gleich lang. Außerdem  verändern sich das Wetter, die Temperatur und das Sonnenlicht.

Im Frühling steigt die Sonne allmählich höher. Es wird wärmer und die Tage werden länger.

Im Sommer geht die Sonne früh auf, steigt hoch über den Horizont und scheint bis spät am Abend. Es wird warm auf der Erde und richtig heiß im Sonnenlicht.

Im Herbst werden die Tage wieder kürzer. Die Sonne steigt nicht mehr so hoch. Die Temperaturen sinken wieder.

Im Winter sind die Tage kurz. Die Sonne geht spät auf. Sie steigt nicht sehr hoch und geht schon früh unter. Es ist kalt auf der Erde.

 

Wie verbringen Tiere den Winter?

Wisst ihr welche Tiere im Winter schlafen, ruhen oder in Winterstarre fallen?

Vögel fliegen, wenn es kalt wird, einfach ins Warme und kommen sobald es draußen wärmer wird, wieder zurück.

Zu den echten Winterschläfern zählen Igel, Fledermäuse, Siebenschläfer und Murmeltiere. Sie senken ihre Körpertemperatur und ihr Herzschlag wird ganz langsam. Winterschlaf ist aber nicht gleich Tiefschlaf. Die Tiere wachen zwischendurch auch einmal auf, um ihre Position zu ändern und geben Kot und Urin ab. Dennoch fressen sie in dieser Zeit aber nichts.

Dachs, Eichhörnchen, Waschbären und Braunbären gehören zu den Tieren die Winterruhe halten. Sie senken ihre Körpertemperatur auch, aber nicht so stark wie es die Winterschläfer tun. Außerdem wachen sie häufiger auf und suchen ab und zu nach Nahrung. Dabei kommt es darauf an, wie kalt es ist und wie viel Nahrung die Tiere finden können.

In eine Winterstarre fallen Frösche, Fische, Insekten, Eidechsen und Schildkröten. Sie erstarren ihre Körper wenn es sehr kalt wird und wachen erst wieder auf, wenn es draußen wärmer wird. Diese Tiere in ihrer Winterstarre aufzuwecken ist unmöglich. Sobald es Frühling und wieder wärmer wird, ist dass das Wecksignal  für die schlafenden Tiere.

Wasserkraft - regenerative Energie

Eddie, unser Erdmännchen macht heute einen Ausflug zu einer Mühle. Denn er findet es sehr interessant, was so eine einfache Mühle, durch die das Wasser läuft alles kann! Die Mühle, die Eddie besucht, versorgt nämlich ein ganzes Dorf mit Strom! Ihr fragt euch, wie das geht? Eddie weiß es ganz genau:

Durch die großen, schweren Schaufeln der Mühle fließt täglich sehr viel Wasser und mit diesem Wasser wird die Mühle angetrieben. Dadurch, dass das Mühlrad sich ständig dreht, entsteht Strom und diesen Strom kann man dann überall hin transportieren. Also auch zu euch nach Hause. Große Wasserkraftwerke mit vielen solchen Mühlrädern, die Strom produzieren gibt es hauptsächlich an Stauseen, Flüssen und im Gebirge, weil es dort am meisten Regnet und somit viele Bäche und Flüsse vorhanden sind, denn um die großen Turbinen in einem Wasserkraftwerk anzutreiben, braucht man sehr viel Wasser!

Das Wasser gehört zu einer der drei erneuerbaren Energien: Sonne, Wind und Wasser. „Erneuerbare Energien“ oder auch „regenerative Energien“ werden von der Natur geliefert. Sie sind erneuerbar, sind also in ausreichender Menge verfügbar und belasten die Umwelt kaum. Die Energie der Sonne könnt ihr zum Beispiel im Sommer spüren, wenn euch warm wird, weil ihr in der Sonne steht und die Kraft des Windes spürt ihr zum Beispiel im Herbst, wenn euer Drachen durch den Wind hoch in den Himmel aufsteigt.

Die Kraft des Wassers schaut sich Eddie gerade an dem Mühlrad an. Das Wasser bringt mühelos die schwere Mühle zum laufen.

Vielleicht macht ihr heute ja auch noch wie Eddie einen Ausflug zu einer Mühle und könnt euch die Kraft des Wassers anschauen?

Wie entstehen Jahresringe?

Wie kann man das Alter eines Baumes herausfinden?

....man muss die Jahresringe eines Baumes zählen. Es ist nur wichtig, dass man die Ringe ganz unten am Stamm zählt. Ihr wollt wissen warum man am Stamm unten zählen muss? Ganz einfach! Schon als der Baum ganz klein und jung war, hat er Ringe produziert und die findet man unten am Stamm.

Jedes Mal, wenn der Baum wächst entsteht ein neuer Ring. Der Ring fängt im Frühjahr an zu wachsen und hört im Herbst auf. Hat der Baum einen breiten Ring , ging es ihm in diesem Jahr sehr gut, weil er viel Sonne und Wasser abbekommen hat. Hat der Baum jedoch einen dünnen Ring, dann ging es ihm in diesem Jahr nicht so gut, weil er nicht viel Wasser abbekommen hat, oder es sehr kalt war. Vergleicht man also alle Bäume, mit ihren Ringen, kann man das Wetter der letzten Jahre bestimmen.

Wie entsteht Honig?

Woher kommt unser Honig? Eddie kann es euch ganz genau erklären:

Dafür, dass der Honig entsteht, sind hauptsächlich die Bienen verantwortlich. Denn sie suchen sich eine Blume, aus deren Blüte sie den Nektar mit ihrem Rüssel heraussaugen. Dann transportieren sie den Nektar in ihrem Bauch bis zum Bienenstock.

Dort geben sie den Nektar an eine andere Biene weiter, die im Bienenstock arbeitet. Sie verarbeitet anschließend den Nektar in der Waben. Nun reift der Nektar nun so lange, bis er zu Honig geworden – und essbar ist. Anschließend holt der Imker ihn wieder aus den Waben heraus und verarbeitet ihn je nach Geschmack weiter.

Nun kann Eddie seinen geliebten Honig endlich essen!